Wappen   Vortragsreihe  
 
Start
 Lage
 Anfahrt
Gottesdienste, Konzerte
Feste und Feiern
Besinnungstage
Führungen
Vorträge
Männerchor Reisach
Kloster
Laiengemeinschaft des Teresianischen Karmel
Spiritualität
Orden
Fürbittbuch
Spenden
Links
Kontakt
Impressum
 

Mystik und Spiritualität

Vortragsreihe im Kloster Reisach

Veranstalter:
Karmelitenkloster Reisach, Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach, Bildungswerk Rosenheim e.V. und Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

Archiv

Fotoimpressionen

 
Dieser Studientag wird auch vom Edith-Stein-Netzwerk München/Bayern in Kooperation mit der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) Bezirksverband Oberfranken und dem Münchner Bildungswerk e.V. mit veranstaltet.
 

Samstag, 12. Oktober 2019, 10 Uhr - 19 Uhr

 
 
Edith Stein
Edith Stein

Studientag zum 128. Geburtstag Edith Steins

 

100 Jahre Frauenwahlrecht - Edith Steins Beitrag zur Politisierung und Bildung der Frauen

Zum 100jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts erschien im Band 28 der Edith-Stein-Gesamtausgabe (Freiburg i. Br. 2019) ein bisher unbekannter Artikel Edith Steins "Zur Politisierung der Frauen". Darin wird Edith Steins politisches Engagement in der DDP (Vorgängerpartei der FDP) für das Frauenwahlrecht deutlich. Seit ihrem Studium 1911 war sie in der Frauenfrage - pädagogisch und politisch - engagiert und reflektierte sie auf philosophisch-phänomenologischem Niveau in ihrer Zeit als Dozentin in Münster (1932/33), sowie in vielen Vorträgen. Wir feiern 2019 das 100jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts und wollen mit einem Studientag den Beitrag Edith Steins zu diesem Ereignis würdigen. Sie setzte sich für den Einfluss von Frauen im Staat und später in der Kirche ein. Ihr spezifischer Beitrag zur damaligen Frauenfrage und zur heutigen Gender-Diskussion liegt in ihrer Betonung der "Eigenart" der Frau, die sowohl der Gesellschaft als auch der Kirche einen Mehrwert eröffnet. Diesem Mehrwert wollen wir in Kurz-Vorträgen und gemeinsamer Textarbeit nachgehen. (Es sind dazu keine Vorkenntnisse zu Person und Werk Edith Steins erforderlich.)


10 - 12 Uhr Einführung, Text "Zur Politisierung der Frauen" (neu gefundener Text von Edith Stein, veröffentlicht in ESGA 28, Freiburg i. Br. 2019), Textarbeit "Die weibliche Eigenart" (Phil. Grundlagen für die heutige Gender-Diskussion) - Dr. Beate Beckmann-Zöller (Religionsphilosophin, KSH München)
12 Uhr Mittagessen im Gasthof Keindl - Pause
14.30 Uhr "Edith Stein und die Mädchen-/ Jungs-Bildung damals und heute" (Kurzvortrag, Texte) - Dr. Cordula Haderlein (Schulrätin, Bezirksvorsitzende KEG Oberfranken), Kristin Ernst (Edith-Stein-Gymnasium München)
15.30 Uhr Kaffee im Kloster
16 - 17 Uhr Edith Steins Biographie für Studierende (Dr. Maria Anna Möst)
17 - 18 Uhr Hl. Messe im Gedenken an Edith Stein, P. Lukasz Steinert (gestaltet von Herrn Olschewsky und Dr. Barbara Voigtmann)
18 Uhr Abendessen und Anstoßen auf den 128. Geburtstag Edith Steins
 

Anmeldung bis zum 25.9.2019
bei Frau Dr. Beate Beckmann-Zöller beatebeckmann@web.de (Tel. 089-6136208) oder bei Frau Evelyn Scriba evelyn.scriba@t-online.de (Tel. 089-1575742)

 
Eintritt frei
 
 

Montag, 17. Februar 2020, 19.30 Uhr

Zen - der Weg, sein Leben anzunehmen

Vortrag von Doris Zölls

 

Kurzbeschreibung des Vortrags:

In meinem Vortrag möchte ich auf die Unzufriedenheit des Menschen mit sich und der Welt eingehen und aufzeigen, dass sie auf eine Struktur unseres menschlichen Geistes zurückzuführen ist und nicht primär mit den Umständen zu tun hat. Diesen „nörgelnden“ und unzufriedenen Geist zu entlarven und ihm die Macht über uns zu nehmen, ist eine wichtige Übung des Zen, die darin münden sollte, sich dem Leben hinzugeben und es mit Freude anzunehmen.
 
Doris Zölls
Doris Zölls

Biographisches:

Doris Zölls, Myôen-An, geboren 1954 in Burghausen, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Sie studierte evangelische Theologie in München und arbeitete als evangelische Pfarrerin in der Gemeinde und im Schuldienst. Sie ist Zen-Meisterin und lange Jahre spirituelle Leiterin des Benediktushofes.
 
Eintritt frei
 
 

Montag, 5. Oktober 2020, 19.30 Uhr

"Angerufen von dem, was noch nicht ist"
Der neue Anfang als Grundmotiv Romano Guardinis

Vortrag von Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

 

Kurzbeschreibung des Vortrags:

Guardini hat Gott, den Lebendigen, als Kraft des Anfangs gedacht und erfahren. Als Anfang der Schöpfung, mehr aber noch als Anfang der Erlösung - Erlösung ist ja "größer als die Schöpfung".
 
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Biographisches:

Promotion 1971 und Habilitation in Philosophie 1979 an der Universität München
Lehraufträge und Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Bayreuth, Tübingen, Eichstätt und München
1989-1992 Professur an der Pädagogischen Hochschule Weingarten/Württemberg
1993-2011 Lehrstuhl für Religionsphilosophie u. vergleichende Religionswissenschaft, Technische Universität Dresden
seit 2011 Vorstand des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion (EUPHRat), Phil-Theol. Hochschule Benedikt XVI., Heiligenkreuz bei Wien
 
Eintritt frei
zurück